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Abdalkarim ar-Razihi
Früher einmal hatte ich ein Heimat und eine Mauer aus Freunden. Ich hatte einen Platz zum Schreien und eine breite Straße zum Weinen. Jeden Morgen brach ich aus meinem Zimmer auf und gelangte am Abend in eine Gasse im indischen Viertel. Nach Hause kam ich zurück beschmutzt von Frauen und dem Gebrüll von Soldaten.
Das Zelt
Der Mond ist verschwunden. Die Beduinin steht am Zelteingang und glänzt nackt in der Nacht. Wie eine Stute wiehert sie hungrig und ruft: Wer erwürgt mir diesen Beduinen? Wer tötet diesen Schnarcher und raubt mich? Ich bin die Tochter des Scheichs, meine Nächte sind dunkel wie die Nacht, meine Tage sind eine Schmach. König der Sterne, Herr der den Regen macht, heut nacht bitt ich dich um eine Wolke, die meine Jugend mir entführt, den Zimtprinzen in meiner Brust sich schnappt und mit ihm die unbezwingbare Macht.
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